Ihre Ursprünge findet Meditation in vielen Religionen (Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, …). Die ältesten Wurzeln führen dabei nach Indien. Der Begriff „meditatio“ entspringt dem lateinischen und bedeutet „nachdenken“, also sinnende Betrachtung. Meditation benutzt Konzentrations- oder Achtsamkeitsübungen, mit dem der Geist gesammelt, beruhigt werden soll. Dabei verändert sich das Bewusstsein, man wird frei von Gedanken, es stellt sich ein Gefühl der Leere oder auch der universellen Verbundenheit (Eins-Sein) ein. Meditation wird heute vermehrt als Entspannungstechnik verwendet und kann als Kunst der mentalen Selbstkontrolle (Gedankenklärung) bezeichnet werden.
Warum und wann werden Meditationen verwendet?
Wird Meditation regelmäßig angewendet, kommt es zu einer physiologischen Entspannungsreaktion. Die Wirkung entsteht durch die Aktivierung von bestimmten Hirnarealen, die Einfluss auf das Vegetativum haben.
Muskuläre, vegetative Bereiche entspannen sich, es kommt zu einer tiefen geistigen und emotionalen Beruhigung.
Im EEG zeigen sich ausgeprägte Alpha-Wellen, es kommt zu einer Zunahme von geordnetem Denken. Geübte Meditierende zeigen auch Beta, Gamma und Thetha-Wellen, obwohl sie sofort ansprechbar sind. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung wird tiefer und der Muskeltonus wird reduziert.
Das Immunsystem wird nachweislich gestärkt, die emotionale Lage wird verbessert. Bei fortschreitender Anwendung vertieft sich die Entspannungsreaktion. Sie tritt auch schneller ein! Meditation kann durchaus mit der Oberstufe des autogenen Trainings verglichen werden.
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